Alle Beiträge von Admina

Über uns

Unsere Vision:

Wir wollen durch Professionalität, exzellente Qualität und Innovation wahrgenommen werden.
Wir wollen die zentralen Probleme unserer Kunden besser lösen als die Konkurrenz.
Unsere Priorität ist dabei: Totale Kunden(Nutzen)orientierung.
Dazu gehört auch, dass wir die Basis-, Leistungs- und Begeisterungsanforderungen
an unsere Kunden  erkennen und diese erfüllen.

„Die beste Art Zukunft zu planen, ist sie zu erfinden!“
John Scully (President of PepsiCo (1977-1983),CEO of Apple 1983 -1993)

Unsere Mission:

Sie verfügen über Fachkompetenz –
Unsere Kernkompetenz ist Kommunikation.
Wir haben ein Team hochqualifizierter Berater und Beraterinnen, Trainer und Trainerinnen, die brachliegendes Mitarbeiterpotenzial entwickeln und maßgeschneiderte Lösungen  für Sie anbieten.
Die Lösungen sind kompetent, individuell und fair und zum Nutzen unserer Kunden.

Unser Leitbild:

Wille zum Erfolg
Engagierter Einsatz für unsere Kunden
Respekt gegenüber Mensch und Natur

MKV-Geschichte

„Wo Wissenschaft zur Praxis wird“

Die MKV-GmbH wurde 1985 als Management-Kolleg Vierwaldstättersee in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz gegründet. In den ersten Jahren fanden viele Seminare in Hergiswil im Seehotel Pilatus und um den Vierwaldstättersee, z.B. auf dem Bürgenstock statt. Zielgruppe waren Top-Führungskräfte aus allen Unternehmenssparten.

Herzlich Willkommen!

Sie verfügen über Fachkompetenz –
Unsere Kernkompetenz ist Kommunikation.
Wir haben ein Team hochqualifizierter Berater und Beraterinnen, Trainer und Trainerinnen, die brachliegendes Mitarbeiterpotenzial entwickeln und maßgeschneiderte Lösungen für Sie anbieten.
Die Lösungen sind kompetent, individuell und fair und zum Nutzen unserer Kunden.

Wir unterstützen Führungs- und Fachkräfte durch Workshops, Coachings und praxisorientierte Trainings bei der Erreichung ihrer Ziele.

Wir vermitteln Werkzeuge, die helfen, dass Teams effizienter arbeiten.

Wir begleiten Veränderungsprozesse.

Wir bieten für nationale und internationale Führungskräfte mehrstufige Managementprogramme an und berücksichtigen dabei auch interkulturelle Aspekte.

Fragen Sie nach unseren Inhouse Seminaren. Für unsere Auftraggeber entwickeln wir individuelle Trainingskonzepte.
Es gehört zu unserem Angebot Trainingsinhalte und Methoden nach sorgfältiger Bedarfsanalyse festzulegen. Dabei werden Erwartungen, Leistungs- und Kenntnisstand der Teilnehmer, sowie die Situation im Unternehmen berücksichtigt. Jedes unserer Trainings wird zu einem maßgeschneiderten Produkt.

Besuchen Sie unsere praxisnahen offenen Seminare im Großraum Köln und Hergiswil.

Zeitmangement am 15.3.2019

„Es kommt nicht darauf an, Dinge zu tun, sondern es kommt darauf an, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu tun.“   Peter Drucker

Zeit ist das wertvollste Gut, was wir haben. Wir müssen mit dieser kostbaren Ressource gerade im betrieblichen Alltag effektiv umgehen. Fragen wie: – Was ist wichtig? Was ist dringend? Wie muss ich mich entscheiden? – stellen sich laufend. Die Zeit kann man zwar nicht vermehren, wir können uns aber selber effektiver managen und die Zeit besser nutzen.


Wir werden dazu in unserem Training Werkzeuge und Methoden kennenlernen . Dazu gehören z. B.  die ABC-Methode, die „ALPEN“-Methode und das Eisenhower Prinzip, sowie Führen durch erfolgreiches Delegieren.

 

 

 

Grundlagen der Führung am 18.3.2019 Teil 2

Grundlagen der Führung  Teil 2
Fordern und fördern, nicht verwöhnen
5 Stufenmodell©

Im ersten Teil standen persönliche Führungskompetenzen im Vordergrund.

Der zweite Teil unseres Seminars „Grundlagen der Führung Teil 2“ rückt unterschiedliche Situationen aus dem Führungsalltag in den Fokus.

Es gibt im Arbeitsalltag immer wieder Situationen, in denen nicht nur fachliche Kompetenzen gefragt sind, sondern auch Wissen und Erfahrung in Mitarbeiterführung, Mitarbeitermotivation, Kommunikation, Konfliktmanagement und Führungskompetenz.

Alltagsbeispiele für “meisterliche Herausforderungen” gibt es viele: Sei es der Ausfall einer Maschine, Lieferverzug, qualitative Probleme in der Produktion, krankheitsbedingter Ausfall oder Termindruck durch einen vorgezogenen Auftrag.
Vielfach ist das fehlende Verständnis der Mitarbeiter für die Einhaltung von Prozessregeln und/oder Sicherheitsbestimmungen schwer in den Griff zu bekommen. Pausenzeiten werden überzogen, Anfangszeiten verschieben sich nach hinten, Tratsch und Klatsch halten Einzug in die Teams.

Bei all diesen Herausforderungen sind Führungskräfte dazu angehalten, Arbeiten und Prozesse zu optimieren.
Dies führt zu höherer Belastung der Mitarbeiter und kann Konflikte auslösen. In diesen Situationen müssen Führungskräfte das nötige Feingefühl und Kenntnisse in der Mitarbeiterführung beweisen. Ein prinzipielles Vermeiden von Konflikten ist nicht möglich. Daher ist es besser, Konflikte positiv zu betrachten und konstruktiv anzugehen, um eine sachgerechte Lösung zu erreichen, die später größere Chancen für ein gutes Arbeits- und Betriebsklima bietet.

In einem weiteren Modul gehen wir auf Besprechungen ein. Viele Besprechungen könnten durch gute Vorbereitung effektiver gestaltet werden. Deshalb lauten die übergeordneten Ziele:

  1. Die zu behandelnden Themen sollen in einer angemessenen Zeit effektiv und zielorientiert bearbeitet werden.
  2. Alle Teilnehmer sollen zu ihrem Recht kommen und die Sitzung motiviert verlassen.
  3. Am Ende der Besprechung muss ein konkretes Ergebnis vorliegen.

Methode: Kurze themenbezogene Lehrgespräche, Fallstudien; Metaplan; Rollenspiele mit audiovisueller Auswertung; Seminarmotto ist: Praxis-Praxis-Praxis.

Fortsetzung aus Teil 1, kann bei entsprechenden Kenntnissen aber auch direkt besucht werden.

A good leader is ….
who talks little …
when his work is done
his aim fulfilled
they will say:
“WE DID IT OURSELVES”     – Lao-tse (c. 565 B.C.)

Ariadne Forum: The Future of Mobility 25.-28.3.2019 in Hergiswil

Ariadne Forum: New Mobility – Future Trends

It has taken only a few years to make urban journeys more convenient in many cities. Innovation brings self-driving cars, electric vehicles, in-vehicle data connectivity, carsharing (e.G. Cologne, Hamburg and Berlin in Germany), and other technologies to more people. Getting around cities will become easier, faster, and safer. We will have integrated door to door solutions.
Such improvements could help cut the costs of traffic congestion (about 1% of GDP globally), road accidents (1.25 million deaths in 2015), and air pollution.
What does it mean to our companies? Are we prepared to keep up with these new challenges? Do we have in mind what the change will mean to our business in 2030?

Smart Cities, smart Technology, smart Infrastructure, Smart Factory as well as smart materials and Clouds will change our daily live and the global daily live faster than any industrial revolution before.

In our Ariadne Forum we will focus on these topics, talk about Visions and goals and share and discuss Future trends in our business with CEO’S from similar companies and Experts.

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Bild: Martin Böer

Kunden im Blickpunkt Authentisch auftreten— sicher kommunizieren am 11.4.2019

Seminar für Auszubildende

Seminarziele:

  1. Selbstsicherheit gegenüber dem Kunden durch positive
    Wirkung —einen guten  ersten Eindruck machen
  2. Werkzeuge für den Ablauf eines Kundengespräches
  3. Selbstsicher mit Kunden telefonieren
  4. Ruhe im Umgang mit schwierigen Kunden und mit
    Kundenreklamationen bewahren, Probleme sachorientiert und
    effizient lösen

Seminarinhalt:

Im 1. Teil des Seminares werden wir über „beraten, verkaufen und verhandeln“ mit Kunden sprechen.

  • „Wie wirke ich auf Kunden?
  • Wie spreche ich Kunden an?
  • Wie führe ich sachgerechte und effiziente Kundengespräche?“

Im zweiten Teil geht es  um den effektiven Aufbau von Verkaufsgesprächen. Wir werden  darauf eingehen, wie man im Gespräch Vertrauen aufbaut und wie man den Kunden zur richtigen Zeit aktiv in das Gespräch einbindet und das Gespräch indirekt führt und letztlich zum Abschluss führt. Dabei sollte man stets bedenken: „Der Kunde ist mehr wert, als die Ware, die er zu einem bestimmten Zeitpunkt kauft!

Im dritten Teil geht es um den Kundenkontakt über Telefon. Es ist ein einfaches Instrument, um Sympathiewerte zu vermitteln. Das Telefon bietet die besten Chancen, die Kundenfreundlichkeit und Servicequalität Ihres Unternehmens unter Beweis zu stellen. Das kunden- und serviceorientierte Verhalten spielt daher besonders am Telefon eine wichtige Rolle. Es geht dabei auch um „Nachfassen“.

Im vierten Teil wird das Thema „Reklamation“ beleuchtet. Jeder Mitarbeiter eines Unternehmens ist da täglich gefragt.

„Eine Reklamation ist ein Geschenk. Wir bekommen die Chance  einen Fehler oder ein Missverständnis wieder gut zu machen!“

Ein Betrieb ist immer nur so gut, wie die Mitarbeiter, die ihn vertreten. Der Kunde unterscheidet dabei nicht zwischen Azubi und langjährigemMitarbeitern. Sie alle sind die Visitenkarte des Unternehmens.

Das Wissen um die Spielregeln schafft Selbstbewusstsein und überzeugt Kunden.  Sie erkennen, welchen Einfluss ein geschickt gewählter Auftritt und passende Umgangsformen auf Ihr Umfeld haben.

Wo?  Anfragen bei: klein(a)mkv-gmbh.com

Die neue Kunst des Beratens und Verkaufens am 24./25.4.2019

Die neue Kunst des Beratens und Verkaufens – Verhandlungsführung mit Kunden

Jedes Unternehmen ist von seinen Kunden abhängig oder anders ausgedrückt: Es geht uns allen nur so gut; wie es dem Kunden gefällt. Man kann Kunden nur gewinnen, wenn man Kundenutzen schaffen kann. Unser Erfolg hängt davon ab, ob unser Leistungsprogramm (Ware, Service, Preis usw.) gefällt und der Kunde zufrieden ist.

Dabei hat nicht nur die Vertriebsabteilung mit dem Kunden zu tun. Oft sind es auch Techniker und Sachbearbeiter, die den Kunden weiter betreuen. Im ersten Teil des Seminares werden wir über beraten, verkaufen und verhandeln mit Kunden sprechen, sowie über ein aktives Kundenbindungsmanagement.

Bis zu 70% der Geschäftskommunikation läuft heute über das Telefon. Dies gilt vor allen Dingen, wenn es mal eine Reklamation gibt. Hier spielen Kundenfreundlichkeit und Servicequalität eine besondere Rolle.

Im Vergleich zur Neukundengewinnung ist es 6 mal leichter, einen verlorenen Kunden zurückzugewinnen. Durch eine differenzierte Fehleranalyse, eine neue zusätzliche Servicequalität und durch neue Strategien sollen Wege aufgezeigt werden,  wie Sie Ihre Kundenorientierung verbessern.

Inhalt
Kundenbeziehungsmanagement
Effektive Verkaufs- und Verhandlungsgespräche
Telefonieren mit Kunden
Nachfassaktionen – So warden aus Angebote Aufträge
Beschwerdemanagement

Methode
Kurze Themeneinführungen, Fallbeispiele und Rollenspiele.

Ermahnung statt Abmahnung und Kündigung am 24./25.5.2019

Ermahnung statt Abmahnung und Kündigung

Ermahnungsgespräche mit kritischen, schwierigen und belastenden Themen erzeugen oft unangenehme Gefühle auf beiden Seiten. Das muss nicht sein. Führen Sie kritische Gespräche klar, wertschätzend und zielgerichtet und nutzen Sie sie als Motor für Entwicklung und Verbesserung. Geben Sie der jeweiligen Gesprächssituation einen angemessenen Rahmen. Steuern Sie die Kommunikation mit professionellen Gesprächstechniken und erreichen Sie so gezielt auch bei schwierigen Themen eine konstruktive Wirkung.

Ermahnungs- statt Abmahnungsgespräche
Wenn Sie gut vorbereitete Ermahnungsgespräche führen, dann vermeiden Sie möglicherweise  Abmahnungs- und Kündigungsgespräche. Es fällt letztlich niemanden leicht diese zu führen und sie sind für niemanden wünschenswert. Effektiver ist es weitere Ermahnungsgespräche zu führen, möglicherweise auch mit Aktennotiz an die Personalabteilung, aber ohne unmittelbare rechtliche Konsequenz. Es lohnt sich sehr, diese Gespräche gut vorzubereiten: Ziel und Strategie müssen sorgfältig entwickelt werden,  damit das noch unangenehmere Kündigungsgespräch nicht geführt werden muss. Holen Sie den Mitarbeiter zurück.

Abmahnungsgespräch
Wenn eine Führungskraft  aber ein Abmahnugnsgespräch führen muss, dann werden diese schwierigen Gespräche oft vor sich hergeschoben oder schlecht geführt. Diese Gespräche sind deshalb so schwierig, weil es um den Menschen selbst geht. Abmahnungsgespräche bieten immer die Chance Anforderungen, die an den Mitarbeiter gestellt werden, im gegenseitigen Interesse (siehe auch Personalentwicklung) neu zu definieren und Leistungs- und Verhaltensverbesserungen anzustreben.

Kündigung
Um sich in die Tragweite einer Kündigung einfühlen zu können, haben wir für unser Seminar ein Soziodrama entwickelt. Die Teilnehmer müssen den Du- Standpunkt einnehmen, im Rollenspielen die tragische Rolle  des Gekündigten übernehmen und so spielerisch erleben, welche Folgen ein solches Gespräch hat.
In der Regel schafft dies Bereitschaft und Motivation in Zukunft die wichtigen Ermahnungsgespräche noch besser vorzubereiten und ernster zu nehmen und im Bedarfsfalle zeitgerecht zu führen. Damit können viele Kündigungen vermieden werden.

Seminarziel
In kritischen Situationen rechtzeitig effektive
Ermahnungsgespräche führen. Damit können viele für alle Seiten unangenehme Abmahungen und ggf. sogar Kündigungen vermieden werden.

Ergebnis
Insgesamt ergibt sich ein doppelt und dreifacher Gewinn:

  1. Der Mitarbeiter profitiert, indem er weiß, was von ihm erwartet wird.
  2. Die Führungskraft profitiert, indem das Klima angenehmer ist.
  3. Der Betrieb profitiert, weil die Fluktuation kleiner ist und er eigene gute Fachkräfte in Zeiten des Fachkräftemangels entwickelt.

Akquise verlorener Kunden am 27.5.2019

Akquise verlorener Kunden – Kundenrückgewinnung in fünf Schritten

Über verlorene Kunden redet man ungern. Sie sind offensichtlich der Beweis für eine Niederlage und wer gibt schon gerne Niederlagen zu? Lieber beschäftigt man sich mit zweifelhaften Siegen im Neukunden-Geschäft – selbst wenn diese mit hohen Streuverlusten teuer erkauft wurden.
Fast immer lohnt es sich, Zeit und Geld in die Kundenreaktivierung zu investieren. So zeigen Untersuchungen und Praxisberichte immer wieder, das es  im Vergleich zur Neukundenwerbung 6 mal leichter ist, einen verlorenen Kunden zurückzugewinnen. Hier hilft eine differenzierte Fehleranalyse und ein gut vorbereitetes Rückgewinnungsmanagement.
Fünf Schritte:
1. Kundenzufriedenheit und Kundenbindung als klassische Erfolgsfaktoren

  • Warum gehen Kunden verloren?
  • Fehlerquellenanalyse
  • „Line of visibility“
  • Qualitätsdimensionen im Unternehmen

2. Akquisestrategien

  • Prävention—Aktion—Revitalisierung
  • Kunden Scoring
  • „Keep in touch“- Programme zur Vorbeugung von Kundenverlust
  • Rückgewinnung abwanderungsgefährdeter Kunden
  • Revitalisierung verlorener Kunden

3. Beschwerdemanagement
4. Erfolgskontrolle und Optimierung
5. Prävention

Methode: Lehrgespräch, Fallbeispiele, Simulationen, Erfahrungsaustausch, Interaktives Training mit audiovisueller Auswertung, interaktive Gesprächsrunde

Überzeugende Rhetorik am 14./15.6.2019

Überzeugende Rhetorik: 6 Module

Menschen gewinnen durch: Sicher auftreten, strukturiert denken, prägnant argumentieren und hörerbezogen sprechen

Wer vor der Gruppe spricht, überzeugt oder überzeugt nicht. Keine Situation ist so gnadenlos wie diese. Das Seminar vermittelt handfeste Instrumente und Techniken, um Präsentationen vor der Gruppe noch überzeugender, wirkungsvoller und sicherer zu präsentieren. Dabei steht Natürlichkeit als Erfolgsrezept im Vordergrund.

Zunächst werden die Instrumente für eine konfliktfreie Kommunikation besprochen, nämlich die drei Säulen der Rhetorik: Körpersprache, Inhalt und Verhalten (3-Säulen-Modell©). Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Einsatz von dosierten Einsatz von Medien, Storytelling und das Verhalten in Besprechnungen.

Hier das 3-Säulen-Modell©
1. Körpersprache
Indirekt führen durch souveränes  Beherrschen der eigenen Körpersprache. Zudem sollten sie die Hörer beobachten, um Rückschlüsse für das eigene Verhalten daraus zu ziehen.

2. Inhalt
Überzeugen durch zielgerichtet, kurz und prägnant sprechen. Die Beiträge müssen anschaulich, spannend  und hörerorientiert sein und den „DU-Standpunkt“ berücksichtigen.

3.  Verhalten – Psychologisch richtig vorgehen, auf Fragen gut antworten, effektiv leiten, und durch indirektes Führen zu einem sachgerechten Ergebnis kommen.

Inhalt:

  • Essentials zum Thema Sprache, Körpersprache, Lampenfieber, Unterbrechungen
  • Systematische und zielgerichtete Vorbereitung
  • Gut argumentieren  durch zielgerichtete und prägnante Gesprächsbeiträge
  • Mit dosiertem Einsatz von Medien  (Video, Beamer, Flipchart, ect.)  erfolgreich präsentieren – weniger ist mehr
  • Storytelling – Hinweise zu Inspirationsquellen: nachhaltige Wirkung von Bildern, Geschichten und Metaphern wirken-dosiert einsetzen

Schwerpunkt unseres Seminars sind Übungen.
Unser Motto lautet: „learning by doing“.

Mehr Mitarbeiter-Engagement am 21./22.6.2019

Laut Gallup  (einem renommierten internationalen Meinungsforschungsinstitut) sind 2015 nur: „… 16 Prozent der Arbeitnehmer mit Herz, Hand und Verstand bei der Arbeit. Die große Mehrheit, 68 Prozent der Beschäftigten, machen lediglich Dienst nach Vorschrift. “ [1]

Das  kostet den Unternehmen Milliarden durch schlechtes Betriebsklima, hoher Krankenstand und hohe Fluktuation. Es stellt sich die Frage, warum das so ist. Viele Mitarbeiter vermissen Wertschätzung und werden am Arbeitsplatz regelrecht demotiviert. Zudem wollen manche Führungskräfte nicht wahr haben, dass viele Mitarbeiter tatsächlich nicht wissen, was von ihnen (im Detail) erwartet wird.

In unserem Seminar werden wir in fünf Modulen auf eine Verbesserung der Motivation eingehen. Dazu gehören:

  • Mitarbeiter-Engagement ist mehr als Motivation: 3-S-Modell: say,   stay und serve (stolz auf die Firma sein, bleiben wollen, gerne für die Firma arbeiten wollen)
  • Klassische Motivationstheorien und was können wir von Ihnen
    lernen
  • Führungsstrategien und Zielorientierung
  • Mitarbeiterführungsgespräche auf den Pun kt gebracht
  • Sensibilisierung für die eigene Unternehmenssituation – Business Impact Analyse
  • Engagement fördert Wachstum – Wie erreiche ich Engagement auf lange Sicht?

Zielgruppe:
Führungskräfte

[1] http://www.gallup.de/183104/engagement-index-deutschland.aspx

Konfliktbewältigung am 1./2.8.2019

Konflikte entstehen überall, wo Menschen zusammenarbeiten, und gehören zum betrieblichen Alltag. Konflikte unter den Teppich kehren zu wollen, führt zu Zeit- und Energieverlusten; sie blockieren Entscheidungen und beeinträchtigen das Betriebsklima.

Zur Konfliktlösung beschäftigen wir uns in unserem Seminar mit:

  • Konflikte analysieren und Eskalationen vermeiden
  • Welche Strategien können wir im Konfliktfall anwenden?
    Verdrängen; – Durchsetzen; – Nachgeben; – Kompromiss; – Kooperation
  • Konfliktlösung im betrieblichen Alltag – Ausstieg aus der Konfliktspirale
  • Positive Konfliktbewältigung als Chance für eine bessere Zusammenarbeit
  • Wege zur Konfliktlösung durch Mediation – „Jeder –gewinnt Methode“
  • Konkrete Konfliktsituationen in Rollenspielen bearbeiten (aus Ihrer Praxis)

Das Seminarmotto ist: Praxis-Praxis-Praxis.

 

Grundlagen der Führung am 12./13.8.2019 Teil 1

Grundlagen der Führung  Teil 1
Fordern und fördern, nicht verwöhnen
5 Stufenmodell©

Der Kooperative Führungsstil gilt als der Effektivste, wenn es um Führung geht.  Um die Mitarbeiter mitzunehmen, sind effektive Mitarbeitergespräche wichtig. Dadurch werden dadurch zudem vertrauensvolle Beziehungen aufgebaut. Die Module helfen, den betrieblichen Alltag  konfliktfreier für alle Seiten zu gestalten.

Sie lernen strukturierte Mitarbeitergespräche als effektive Führungsinstrumente anzuwenden. Zudem lernen sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern konkrete, messbare Ziele zu definieren, zu motivieren und ergebnisorientiert zu arbeiten.  Durch sinnvolles Delegieren bauen Sie mehr Eigenverantwortung und Selbständigkeit auf und entlasten sich selbst.
Als Coach fördern und fordern Sie Ihre Mitarbeiter. Sie helfen Ihrem Team, das ganze Potential zu entwickeln und zu nutzen und motivieren jeden einzelnen zu Bestleistungen. Das Seminarziel laut: Indirekt führen bei gleichzeitigem Verzicht auf Triumph.

Inhalt:
•    Welche Führungskompetenzen sind generell notwendig?
•    Anforderungsprofile für Führungskräfte
•    Meine persönliche Kompetenzanalyse
•    Welcher Führungsstil ist gefragt und richtig?
•    Der Führungsalltag – Theorie und Praxis meistern
•    Inspiration und Motivation: Der Spagat der Führungskraft
zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter
•    Der konstruktive Umgang mit Widerständen, Konflikten und
Krisen
•    Mitarbeitergespräche als effektives Führungsinstrument
–    Selbstreflexion: Wie wirke ich als Führungskraft? Wie sehe ich
mich als Führungskraft?

Methode: Kurze themenbezogene Lehrgespräche, Fallstudien; Metaplan; Rollenspiele mit audiovisueller Auswertung.

Das Seminarmotto ist: Praxis-Praxis-Praxis.
2 Tage jewweils von 9.00—17.00 Uhr

Teil 2 findet im August statt.

„Führung Spezial“ am 16.9.2019 Seminar für neue Führungskräfte

„Führung Spezial“ – Seminar für neue Führungskräfte

Vom Kollegen zum Chef – Endlich ist es soweit: ich bin befördert! Aber was heißt das wirklich? Wie gehe ich nun mit meinen Kollegen um? Teilweise bin ich mit ihnen befreundet. Und da sind auch noch die drei älteren Kollegen. Von einem Mitarbeiter habe ich mitbekommen, dass er im Grunde gar nicht mehr engagiert ist. Er scheint nur auf die Rente zu warten. Da ist auch noch der Azubi. Ich duze ihn zwar, aber so richtig verstehe ich ihn eigentlich doch nicht….

Eine andere Herausforderung:
Immer häufiger ist es im Zuge des demografischen Wandels zu beobachten, dass in Unternehmen junge Führungskräfte auf ältere Belegschaften treffen. Klassische Führungskonzepte nach dem Motto „Alt führt Jung“ werden damit völlig auf den Kopf gestellt. Deutlich ältere Mitarbeiter sind für die jungen Chefs oft eine Herausforderung, und die Situation ist für beide Seiten gewöhnungsbedürftig.

In unserem Seminar werden wir die Fragen in Theorie und Praxis untersuchen. In Rollenspielen, Übungen, Fallbeispielen und Gruppenarbeit werden wir uns aktiv damit auseinandersetzen.

 

Verhandeln mit dem Betriebsrat am 21./22.10.2019

Sachgerecht und zielorientiert mit dem Betriebsrat verhandeln

Wenn die Verständigung zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat in einer Sackgasse steckt, dann ist der Erfolg betrieblicher Zusammenarbeit gefährdet. Unser Seminar will helfen, Lösungen zu finden, bei der alle Beteiligen gewinnen. Das Ziel ist nicht nur WIN-WIN, sondern WIN-WIN PLUS©, eben Synergie-Effekte sinnvoll nutzen. Wir zeigen Möglichkeiten auf, den Betriebsrat in die Verantwortung personeller Entscheidungen zielorientiert einzubinden. Sie erhalten Information für einen konstruktiven Umgang mit dem Betriebsrat. Sie erhalten zudem ausführliche Hinweise aus arbeitsrechtlicher Sicht zum Thema.

Unser Seminar greift typische Konfliktfälle zwischen Unternehmensführung, Betriebsrat und Mitarbeiter auf, die wir ausführlich analysieren und mit Argumentationshilfen ergänzen.
Wir haben Übungen und Simulationen vorbereitet, in der Sie die Höhen und Tiefen einer Verhandlungssituation durchlaufen und geeignete Lösungswege erarbeiten. Sie erhalten ausführliche Seminarunterlagen mit Checklisten und Arbeitshilfen.

Inhalt:

  • Phasen einer Verhandlung
  • zielorientierte Strategien entwickeln: Personen von der Sache
    trennen, Objektive Kriterien entwickeln, verschiedene
    Optionen entwickeln, Ziele statt Positionen im Auge behalten
  •      Schwierige Verhandlungen meistern: Abwehr unfairer
    Taktiken, schmutzige Tricks, Umgang mit Stress und
    Emotionen, Auswege aus der Sackgasse
  •      Informelle Verhandlungswege nutzen
  •      Chancen und Risiken der Verhandlung im Team erkennen und
    nutzen
  •      Verhalten zur Konfliktvermeidung und Konfliktlösung einüben.
  •      Relevante arbeitsrechtliche Bestimmungen

Methode: Lehrgespräch, Fallbeispiele, Simulationen, Erfahrungsaustausch, Interaktives Training mit audiovisueller Auswertung

MKV Newsletter 01/2017

MehrWert durch gute Führung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Was lange wärt wird endlich gut.
Der erste MKV-newsletter liegt vor und soll jetzt vier bis fünf Mal im Jahr erscheinen.

Im ersten Newsletter geht es um Burnout und Authentische Führung.

Richard Wermes hat sich intensiv mit dem Thema Burnout beschäftigt. Unter Burnout versteht man eine körperliche, psychische und soziale Erschöpfung über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten. Diese Veränderung kommt jedoch nicht abrupt, sondern schleichend über einen längeren Zeitraum. Der Autor sieht in der Prävention große Chancen für alle Seiten, für die Betroffenen selbst, aber auch für das Unternehmen.

Gisela Axmacher-Bopp schreibt in Ihrem Artikel über Authentische Führung. Erfolgreich führen kann nur, wer sich seinen Mitarbeitern und Kollegen gegenüber aufrichtig, ehrlich und integer verhält.
Kann aber eine Führungskraft  ehrliches Verhalten zeigen, wenn Sie so viele Rollen übernimmt und in verschiedenen Situationen jeweils angemessen  reagieren muss?
Sie behauptet ja und beschreibt einen guten Weg dahin.

Viel Spaß beim Lesen und wir freuen uns über Ihre Rückmeldung!
Ihre Maria von Harpe

 

Ausgebrannt – wie man Burnout erkennen, vorbeugen und bewältigen kann.

von Richard Wermes

Man fühlt sich ausgebrannt, niedergeschlagen und erschöpft. Im Arbeitsalltag moderner Industrienationen, in den Medien und in der Wissenschaft ist der Begriff Burnout allgegenwärtig geworden. Hinter dem modischen Anglizismus versteckt sich eine „eine unspezifische Stresserkrankung“[1], die nichts anderes als das Krankheitsbild depressiver Erkrankungen bedeutet.

Was ist Burnout?

„Yes We Can“ – der Wahlkampf-Slogan des US-Präsidenten Barack Obama könnte auch ein Motto der modernen Arbeitswelt sein. Wir alle wollen Leistungsfähig, stark und unerschütterlich sein, unsere Aufgaben möglichst schnell, gut und am besten noch gleichzeitig bewältigen. Dabei vergisst man schnell seine eigenen Grenzen.

Oft werden veränderte Anforderungen dafür verantwortlich gemacht, dass Burnout ein zunehmend beachtetes, problematisches und folgenreiches Phänomen geworden ist. Dabei fühlt sich wohl jeder von Zeit zu Zeit ausgebrannt und vom alltäglichen Stress der Arbeit überfordert. Im medizinischen Sinne spricht man tatsächlich erst dann von einem Burnout, wenn dieser Stress weitläufige Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat und entstandene Erschöpfungszustände für mindestens sechs Monate bleiben. Zudem können nicht nur der Bereich der Arbeit, sondern auch die Familie oder andere sozialen Beziehungen betroffen sein, jeweils ursächlich sind mangelnde Belohnungs- und Entspannungsmomente. Wenn jemand unter Einsatz seiner ganzen Kraft arbeitet, aber trotzdem keine entsprechenden Erfolge oder Anerkennung verzeichnen kann, läuft er Gefahr an einem Burnout zu erkranken. Ebenso geht es denen, die unfähig sind vom Stress ihrer Arbeit oder auch ihrem Privatleben abzuschalten und sich so auf die Dauer hoffnungslos überlasten.

Typischerweise stellen sich die Symptome eines Burnout schleichend ein, so dass Betroffene ihre Probleme in der Regel selbst erst spät bemerken. Am Anfang stehen häufig ein gesteigertes Schlafbedürfnis und ein Rückzug in Bezug auf Arbeits- und Privatleben. Alle Ereignisse und Anforderungen des täglichen Lebens werden eher als belastende Pflicht und nicht als erfüllende Herausforderungen empfunden. Burnout Patienten sind oft ängstlich, dauerhaft gereizt und klagen schließlich über eine verminderte Konzentrations-, Leistungs- und Entscheidungsfähigkeit. Zudem können auch körperliche Symptome auftreten, wie etwa Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme und eine geschwächte Immunabwehr.

Insgesamt geht es hier um eine ernstzunehmende Überforderung der Psyche. Durch ein Übermaß an Stress oder mangelnden Ausgleich bringt sie weitreichende und belastende Symptome mit sich und erstreckt sich auf alle Lebensbereiche der Betroffenen. Gleichzeitiges erledigen von Aufgaben, häufige Ablenkung durch Telefon oder E-Mail sind typische Ursachen für derartigen Stress. Das Krankheitsbild, das sich damit abzeichnet ist als ein Schutzmechanismus des eigenen Körpers und der Psyche zu verstehen. Es gilt entsprechende Warnsignale zu erkennen, die eigenen Fähigkeiten und Grenzen wahrzunehmen und entsprechend bewusst und nachhaltig mit alltäglichem Stress umzugehen.

Wie kann man Burnout vorbeugen?

Burnout bedeutet neben der Belastung für die Betroffenen auch ein erhebliches Problem für Arbeitgeber. Zehn Prozent aller Fehltage deutscher Arbeitnehmer sind darauf zurückzuführen, so schreibt es das wissenschaftliche Institut der AOK.

Hier gilt es einerseits Erkrankten effektiv zu helfen und außerdem Präventivmaßnahmen einzuleiten. Die Strukturen und Anforderungen, die ein Arbeitnehmer in seinem Job bewältigen muss sind entscheidend dafür, ob er gesund bleibt oder nicht. Präventive Maßnahmen können dementsprechend leicht effektive Ergebnisse erzielen, wenn sie Ursachen und Mechanismen der Diagnose Burnout berücksichtigen. Die heutigen Möglichkeiten durch technische Lösungen scheinen fast grenzenlos, aber die Leistungsfähigkeit von Menschen ist das gewiss nicht. Vor allem dieser Aspekt führt immer wieder zu Problemen und sollte von Arbeitgebern beachtet werden. Zu jeder Tageszeit und auch am Wochenende per Telefon und E-Mail erreichbar sein, ununterbrochenes Arbeiten am Computer – Arbeitsbedingungen sollten generell so angepasst werden, dass keine dauerhaften Überforderungen und somit auch kein permanenter Stress besteht. Natürlich kann Stress im Arbeitsleben nie ganz ausgeschlossen werden und er spielt sogar eine wichtige Rolle für Motivation und Leistungsfähigkeit. Trotzdem gilt es dabei die Belastungsfähigkeit der Arbeitnehmer zu berücksichtigen und gegebenenfalls Ausgleich für bestehende Überbeanspruchungen zu fördern. Abgesehen vom eigentlichen Arbeitsalltag spielen das Privatleben und das soziale Umfeld eine Rolle wichtige Rolle. Arbeitgeber könnten hier grundsätzliche Unterstützung leisten, indem sie über die Diagnose Burnout aufklären, um ihren Mitarbeitern zu helfen auf ihre eigenen Grenzen und ihre Stressbewältigung zu achten.

Was kann man für Betroffene tun?

Ist jemand schließlich doch erkrankt, macht es Sinn zunächst zu beurteilen, ob er sich noch in einer anfänglichen oder schon in einer fortgeschrittenen Phase des Burnouts befindet. Teilweise können für den Anfang auch schon ein paar aufklärende und beratende Coachingstunden viel bewirken. Befindet sich der Betroffene allerdings in einem tiefergehenden Zustand der Erschöpfung, kommt er unter Umständen nur noch mit psychotherapeutischer Hilfe weiter.

[1] von Känel, R. (2008). Das Burnout-Syndrom: eine medizinische Perspektive. Praxis, 97(9), 477-487.

 

Authentische Führung

von Dr. Gisela Axmacher-Bopp

In den letzten Jahren ist in der Führungs-Literatur häufig von „Authentischer Führung“ zu lesen – was ist damit gemeint und wobei soll Authentizität hilfreich sein?

Das sind Fragen, die gar nicht so leicht zu beantworten sind und wo man nachschaut, findet man unterschiedliche Antworten.

Was versteht man darunter – Authentische Führung?

In der Brockhaus Enzyklopädie wird Authentizität definiert als „Echtheit“ und es wird weiter ausgeführt: „…die Übereinstimmung von Gefühls-Äußerungen mit dem inneren Erleben des Betreffenden, so dass sie nicht aufgesetzte Maske oder höfliche Form ohne inneren Gehalt sind.“

Es geht also darum, dass wir unsere Gefühle manchmal nicht zeigen. Ein Grund kann sein, dass wir uns verletzlich fühlen. Ein Anderer, dass wir uns gar nicht über unsere Gefühle bewusst sind. Zum Beispiel können Gefühle in Mitarbeitergesprächen durch ganz unterschiedliche Dinge ausgelöst werden: Natürlich durch das, was unser Gegenüber uns berichtet, aber beispielsweise auch durch eine aufkommende Erinnerung an ein früheres Gespräch mit diesem Mitarbeiter. Vielleicht müssen wir auch plötzlich an gestern Abend denken, als wir uns über etwas ganz Anderes gefreut oder geärgert haben. Oder der Mitarbeiter der vor uns steht, erinnert uns an einen entfernten Cousin, den wir nie mochten und dieses Gefühl überträgt sich auf die Kommunikation mit dem Mitarbeiter.

Ziel ist es nicht, alle unerwünschten Gefühle zu unterdrücken, sondern diese bewusster wahrzunehmen. Dann können wir anders damit umgehen und je nach Situation entscheiden, welchem Gefühl wir in der jeweiligen Situation Ausdruck verleihen wollen.

Bewusstheit kann es auch ermöglichen, eigene Bedürfnisse zu benennen: „Was Sie gerade gesagt haben, löst bei mir die Sorge aus, sie könnten …“.

In vielen Situationen gibt es auch gute Gründe, seine Gefühle nicht zu zeigen. Wenn wir zum Beispiel andere dadurch verletzen oder demotivieren würden, kann es besser sein, den entsprechenden Gefühlen keinen Ausdruck zu verleihen.

R. Goffee und G. Jones[1] zitieren eine Personalleiterin in ihrem Artikel: „Ich möchte mir treu bleiben, aber ich zeige jeweils nur Facetten meiner Persönlichkeit. Die Leute bekommen einen Teil von mir zu sehen. Ich zeige keine Fassade, aber eben auch nur das, was für die jeweilige Situation wichtig ist.“

Gelingt dies, resultiert daraus etwas, was Sven Brodmerkel[2] als „Paradoxon“ bezeichnet: „Authentizität ist etwas Inszeniertes“.

In der Literatur zu authentischem Verhalten wird dazu auch das Vertreten von eigenen Standpunkten gezählt. Schnell passiert es, dass man einen eigenen Standpunkt nicht deutlich macht, obwohl man anderer Meinung ist. Dies kann Vorteile haben, bringt aber gerade für Führungskräfte oft auch Nachteile mit sich. Zum Beispiel bemerken es andere und man verliert an Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft.

Authentische Führung – wozu?

Auf einige Vorteile authentischer Kommunikation kamen wir schon zu sprechen. Weitere werden genannt (z.B. Schlegel, 2009):

– wir können in Stress- und Krisensituationen souveräner reagieren, wenn wir wissen, welche Überzeugungen und Werte für unser Handeln ausschlaggebend sind,

– wir können uns im Kontakt mit Anderen besser auf die jeweilige Situation einlassen,

– es fällt uns leichter Vertrauen zu entwickeln in uns selbst und Andere und uns von Zuschreibungen und Vorwürfen anderer abzugrenzen.

[1] Goffee, R. & Jones, G. (2006). Führen mit Charakter. Harvard Business Manager, März, 2-9.

[2] Brodmerkel, S. (2007). Wann sind Manager echt? Authentisch führen. ManagerSeminare, 109.

MKV Newsletter 02/2017

Liebe MKV-Newsletter Freunde,

Heute geht es in unserem  MKV- Newsletter um Ermahnungsgespräche.

Strukturierte Mitarbeitergespräche helfen sowohl der Führungskraft, als auch den Mitarbeitern.

Regelmäßiges, unmittelbares und adäquates  Feedback bedeutet Mitarbeitern/Innen eine besondere Wertschätzung ihrer Arbeit. Grundsätzlich ist das Gefühl, der Chef weiß, was ich tue und schätzt meine Arbeit, meine Ideen und mein Engagement, ein großer Motivator.

In schwierigen Situationen und im Wiederholungsfall  sind  Ermahnungsgespräche angebracht. Sie machen noch deutlicher, dass das  Fehlverhaltens nicht mehr geduldet wird. Das Ziel ist letztlich aber dem Mitarbeiter zu helfen, damit er zielorientiert und im Unternehmenssinne arbeitet. Dieses Gespräch hat  noch keine arbeitsrechtlichen Folgen.  Es gibt auch keine Vorschriften, wie es durchgeführt wird: ein Vieraugengespräch (immer zunächst zu empfehlen), mit einfachem Memo oder mit Aktennotiz an die Personalabteilung.  Es gibt auch keine Regel dafür, ob es einmal, zweimal oder noch mehr durchgeführt wird, bevor eine Abmahnung erfolgt.

Wenn Ermahnungsgespräche  konsequent und richtig durchgeführt werden, dann ersparen sie sowohl dem Mitarbeiter, als auch der Führungskraft die für beide Seiten unangenehmen Folgen einer Abmahnung, die dann möglicherweise sogar in eine Kündigung münden kann.

Gerne schicken wir Ihnen zu diesem Thema unser kostenloses e-book. Anfrage unter: info (at)mkv-gmbh.com.

Sie können auch unser Kontaktformular auf der Seite Gratis ausfüllen.

Hier eine mögliche Vorgehensweise für ein klassisches Ermahnungsgespräch in 10 Punkten zusammengefasst:

MKV Newsletter 03/2017

Reklamationsgespräche

Liebe MKV-Newsletter Freunde,

Heute geht es in unserem  MKV- Newsletter um Reklamationsgespräche. Häufig nimmt man Reklamationen erst einmal als Kritik an den eigenen Leistungen wahr. Doch auf dem zweiten Blick ist jede Reklamation ein Geschenk! Es ist die Chance einen Fehler bzw. Missverständnis wieder gut zu machen und den Kunden zu behalten oder zurückzugewinnen. 95% der unzufriedenen Kunden beschweren sich nämlich gar nicht und brechen im schlimmsten Fall die Geschäftsverbindung einfach ab.
Zu den Lieblingsgesprächen zählen Reklamationen meistens aber trotzdem nicht, denn sie erfordern Konfliktfähigkeit. Das Wissen um die Spielregeln schafft Selbstbewusstsein und überzeugt schließlich auch den Kunden. Allgemein gilt, dass jeder Mitarbeiter mit Kundenkontakt kompetent in der Reklamationsbearbeitung sein muss. Ein Kunde macht keinen Unterschied zwischen Azubi und langjährigen Mitarbeitern. Sie alle sind die Visitenkarte des Unternehmens. Wie man einen kritischen, aber konstruktiven Dialog mit einem Kunden führt, haben wir daher in vier Phasen veranschaulicht.

  1. Zuhören – Was will der Kunde?
    Zunächst ist es wichtig dem Kunden Gelegenheit zum „Abdampfen“ zu geben. Seine eigenen Impulse zur Kritikabwehr sollte man zügeln.
  2. Verständnis zeigen
    Verständnis statt Rechtfertigungen. Den Standpunkt des Kunden anerkennen und niemals mit Kunden streiten!
  3. Entschuldigung
    Eine aufrichtige Entschuldigung vermittelt immer eine Wertschätzung des Kunden. Darüber hinaus können Sie den Moment nutzen und sich bei dem Kunden dafür bedanken, dass er Ihnen die Möglichkeit gibt, Dinge wieder in Ordnung zu bringen.
  4. Nachfragen – Problemlösende Fragen stellen
    Zunächst sollte zwischen einer begründeten oder unbegründeten Reklamation unterschieden werden. Aber gerade auch, wenn der Kunde fälschlicherweise glaubt im Recht zu sein, ist es wichtig Missverständnisse zu beheben, problemlösende Fragen zu stellen und so gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

Das Ziel des Gesprächs sollte sein, aus einem reklamierenden Kunden einen zufrieden Kunden zu machen.
Das gilt insbesondere auch, weil der Multiplikatoreffekt eines unzufriedenen Kunden nicht unterschätzt werden sollte. Untersuchungsergebnisse zeigen, dass ein unzufriedener Kunde seine Erfahrungen 10-33 potentiellen Neukunden mitteilt. Ein Zufriedener Kunde teilt seine Erfahrungen dagegen nur drei potentiellen Neukunden mit.
Für eine hohe Kundenzufriedenheit sollte stets die Devise gelten:
„Der Kunde ist mehr wert, als die Ware, die er zu einem bestimmten Zeitpunkt kauft!“

von Béla Hecker

Webinar SMART Talk am 8.3.2019

Die Kunst Kontakte zu knüpfen und zu nutzen

Wer? Alle, die sich mit small talk (scheinbar belanglosem Plaudern) schwer tun.

Je mehr Verantwortung jemand trägt, desto häufiger muss er sich in einer Disziplin beweisen, die kein Anforderungsprofil benennt: dem small talk.

Diese scheinbar unwichtige Disziplin ist für die Karriere von  fundamentaler Bedeutung. Schon eine scheinbar belanglose 30-Sekunden-Plauderei im Aufzug oder ein mehrstündiges Gespräch beim offiziellen Business-Dinner können über Erfolg und Nichterfolg entscheiden. Dennoch sehen gerade Menschen mit hoher Sachkompetenz small talk oft als Zeitverschwendung an. Dies ist so nicht korrekt. Die große Kunst der kleinen Unterhaltung ist letztlich  ein elegantes Mittel, um Kunden, Geschäftspartner und Freunde für ein Netzwerk kennen zu lernen und um Kontakte zu knüpfen.

Warum ein Webinar zu small talk und SMART TALK?
 

Es gibt drei Gründe:

  1. Inhalte können bequem über den Bildschirm übermittelt werden.
  2. Übungen und Fallbeispiele werden gemeinsam bearbeitet werden.
  3. Reisezeiten entfallen. Das spart Kosten und Energie, die man für die Sache einsetzen kann.

Wo?   Anmelden für Teil 1 bei: klein(a)mkv-gmbh.com

Inhalt:
Im ersten Teil unseres Webinars bekommen wir Infos  und entdecken in kleinen Übungen, was Small Talk, bzw. SMART TALK (zielorientierter small talk) alles sein kann. Wir erkennen typische Situationen möglicherweise dann eher als Chance und sehen die Besonderheiten unterschiedlicher Gesprächspartner. Ferner werden wir SMART TALK -Techniken vorstellen und Sie mit SMART TALK -Strategien vertraut machen, die uns Souveränität in einer Unterhaltung geben. Wir vertiefen, worauf es in Gesprächen ankommt, wie man angenehm plaudert und wie man Fettnäpfchen möglichst vermeidet.

Im zweiten Teil geht es um das NETZWERKEN. Was kommt nach dem SMART Talk? Wie nutze ich die Kontakte im beiderseitigen Sinne?

Zudem werden wir auf die wichtigsten Redewendungen in englischer Sprache eingehen. Gerade im Rahmen der Globalisierung wird der ungezwungene Umgang in englischer Sprache immer wichtiger.

„The best way to predict the future is to invent the future through communication.“

Webinar Grundlagen der Führung am 11.3.2019

Grundlagen der Führung – Mitarbeitergespräch

Das Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Führungsinstrumente.  Man kann durch gute Mitarbeitergespräche die Mitwirkung der Mitarbeiter entscheidend beeinflussen.

Gelungene Mitarbeitergespräche motivieren, schlecht geführte Mitarbeitergespräche demotivieren.

  • Mit Anerkennung erfahren Mitarbeiter wo ihre Stärken liegen. Mit Anerkennung schaffen Sie ein Erfolgserlebnis. Die Mitarbeiter fühlen sich bestätigt und motiviert, das Beste zu geben.
  • Ihr positives Feedback verstärkt die Beziehung zu Ihren Kollegen und schafft ein starkes Vertrauensverhältnis.
  • Anerkennung ist kostenlos und fördert die Produktivität. Mitarbeiter wollen wissen, wo sie mehr leisten können und sollen.

Schwerer fällt es, wenn es um das Überbringen einer unangenehmen Botschaft geht. Viele Führungskräfte tun sich schwer damit, zu loben und konstruktive Kritik zu üben. Negative Kritik äußert sich häufig in Ärger und Tadel, positive Kritik wird oft vergessen. Beides ist nicht zielführend.  Mitarbeiter und Führungskraft wollen, dass

  • Fehler und Fehlentwicklungen möglichst schnell korrigiert werden;
  • richtige Entwicklungen forciert werden und
  • Ihre Mitarbeiter motiviert weiterarbeiten können.

In unserem Webinar werden wir auf die wichtigsten Regeln für einen gelungenen Gesprächsablauf eingehen. Dabei geht es um handfeste „Werkzeuge“.

Wo?   Anmelden bei: klein(a)mkv-gmbh.com